Aktuelles
Rückblick Street Parade 2010
19.08.2010 | von Christian Kobel
Die Street Parade 2010 ist bereits wieder Geschichte. Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen involvierten Veranstaltern, Organisatoren und Behörden für die gelungene Zusammenarbeit bedanken.
Wir analysierten 56 Proben und führten mit rund 200 Personen Beratungsgespräche. Dies sind etwas weniger als letztes Jahr, was vermutlich mit dem gegen Abend schlechten Wetter und auch einer allgemein eher ruhigen Stimmung zu tun hatte. Wie erwartet enthielt 1/4 der analysierten Proben andere oder zusätzliche psychoaktive Inhaltstoffe. Wir werden unsere Warnungen in nächster Zeit mit den Ergebnissen aktualisieren. Es wurden aber keine neuen unbekannten Substanzen festgestellt, es handelte sich dabei um Wirkstoffe, die bereits bei früheren Drug Checkings aufgetaucht sind und über die unter
Warnungen bereits Informationen vorliegen.
Wir freuen uns auf die nächste Street Parade.
Streetwork an der Street Parade 2010
06.08.2010 | von Christian Kobel
Streetwork Angebote im Rahmen der Street Parade 2010
Auch dieses Jahr ist die Jugendberatung Streetwork der Sozialen Einrichtungen und Betriebe der Stadt Zürich im Rahmen der Street Parade aktiv. Das Angebot umfasst Informationen und Beratung zum Thema Alkohol und Partydrogen und die Möglichkeit zur Substanz-analyse.
Neben den Risiken infolge übermässigen Drogen-, Alkohol- und/oder Mischkonsums gibt die Jugendberatung Streetwork Drogen-konsumierenden aktuell zu bedenken, dass besonders im Rahmen des Street Parade-Weekends oft andere Substanzen als Ecstasy verkauft werden. Diese Susbtanzen sind bezüglich Wirkung und Risiken weitgehend unerforscht sind. Ähnliches gilt für den Kokainkonsum: Aktuell sind 90 Prozent der analysierten Kokainproben mit anderen psychoaktiven Substanzen gestreckt; der effektive Kokainanteil ist in den letzten Jahren stetig, auf heute rund 35 Prozent, gesunken. Bezüglich sogenannter «Legal Highs» (z.B. synthetische Cannabinoide, Research Chemicals) gehen viele Konsumentinnen und Konsumenten fälschlicherweise davon aus, dass solche als legal bezeichnete Produkte ungefährlicher sind als illegale. Dabei handelt es sich aber meist um Substanzen, die bezüglich Wirkung und Risiken gänzlich unerforscht sind. Die Risiken bei deren Konsum sind somit nicht abschätzbar.
Der Informations- und Beratungsstand der Jugendberatung Streetwork befindet sich dieses Jahr während der Street Parade ab 13 Uhr am Ende der Bahnhofstrasse anfangs Bürkliplatz. Ab 23 Uhr steht das Angebot der Jugendberatung Streetwork mit Beratung und Drug-Checking an der Lethargy Party in der Roten Fabrik zur Verfügung.
Streetwork an der Street Parade und Lethargy
LAGEPLAN
Unter folgendem Link findest du Infos zu aktuellen Substanz-Tendenzen sowie weitere wichtige Gesundheitstipps
Infos Deutsch
Infos zu Research Chemicals
30.04.2010 | von Christian Holler
Aufgrund der Zunahme von Medienberichten zur Research Chemicals (RC) haben wir uns entschieden die aktuellsten Infos zu den häufigsten RC's zusammenzutragen.
Bezüglich der Konsumsituation ist es uns wichtig festzuhalten, dass der Konsum von Research Chemicals im Raum Zürich eine Seltenheit darstellt. RC's werden nur von einem kleinen Teil der "Partydrogenkonsumenten" konsumiert. Bis zum jetzigen Zeitpunkt werden u
nseres Wissens RC's auch noch nicht an Partys oder auf dem Schwarzmarkt gehandelt, sondern ausschliesslich über das Internet bestellt. In sehr seltenen Fällen werden RC's, vor allem Mephedrone, auch als XTC Tabletten verkauft. Wie sich der Konsum von RC's in Zukunft entwickelt, ist schwierig vorauszusagen, wir werden diesen aber weiterhin im Auge behalten und sie gegebenenfalls über aktuelle Tendenzen informieren!
Mehr Infos unter diesem Link: Research Chemicals
Club Health 2010
Im Rahmen dieser Information möchten wir sie noch darauf hinweisen, dass Research Chemicals einen Schwerpunkt des Club Health Kongresses darstellen. Dieser findet vom 07. - 09. Juni 2010 in Zürich statt. Es würde uns freuen wenn sie sich für diesen, für die Schweiz, einmaligen Kongress anmelden! Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden sie unter: http://www.clubhealthconference.com
snow-control.ch - ein Selbsthilfetool bei Problemen mit Kokain
20.04.2010 | von Boris Müller
snow-control.ch
Kokain ist in der Schweiz in allen sozialen Schichten seit Jahren weit verbreitet. Als Ergänzung zu bestehenden ambulanten Therapiemöglichkeiten steht Personen mit problematischem Konsum jetzt in der Region Zürich die webbasierte Selbsthilfeoberfläche Snow Control zur Verfügung.
Mit Snow Control werden Betroffene angeleitet und unterstützt, die Kontrolle über den Kokainkonsum zu verbessern, Risikosituationen zu erkennen und zu vermeiden und mit dem Verlangen nach Kokain umzugehen. Snow Control wurde auf der Basis bewährter und erfolgreicher kognitiv-verhaltenstherapeutischer Methoden entwickelt. Die gewünschte Zielsetzung erfolgt individuell und selbstbestimmt.
Snow Control ist das erste derartige therapeutische Selbsthilfe-Instrument im Internet. Es bietet die Möglichkeit, über das Internet frühzeitig Personen zu erreichen, die herkömmlichen Behandlungsangeboten kritisch gegenüberstehen. Betroffene können Snow Control anonymisiert, ortsunabhängig, zeitlich flexibel und kostenlos in Anspruch nehmen.
Die Wirksamkeit von Snow Control wird in einer ersten Phase wissenschaftlich ausgewertet.
Snow Control wurde von der ARUD Zürich (Arbeitsgemeinschaft für risikoarmen Umgang mit Drogen) und dem Institut für Sucht- und Gesundheitsforschung Zürich (ISGF) entwickelt. Fundierte Erfahrung und Expertenwissen in der Behandlung von Personen mit problematischem Substanzkonsum und wissenschaftliche Forschungspraxis fliessen in dieser Kooperation zusammen.
Kokainkonsumenten gesucht!
09.02.2010 | von Christian Holler
Die Psychiatrische Universitätsklinik Zürich sucht für eine Studie zu den möglichen Folgen des Kokainkonsums Teilnehmer, die aktuell oder früher Kokain konsumieren oder konsumiert haben. Die Studie soll aufklären, ob der Konsum von Kokain zu Veränderungen im Verhalten und im zentralen Nervensystem führen kann.
Die weiblichen oder männlichen Teilnehmer sollten zwischen 18 und 60 Jahren alt sein und vornehmlich Kokain konsumieren und wenig andere illegale Substanzen. Die Teilnahme an der gesamten Studie wird mit 170 CHF entschädigt. In einigen Tests gibt es jedoch bis zu 55 CHF zusätzlich zu gewinnen. Die neuropsychologische Untersuchung dauert ca. 5-6 Stunden und kann bei Interesse nach 8 bis 12 Monaten wiederholt werden.
Es werden weder Kokain noch andere pharmakologisch wirksamen Substanzen im Rahmen der Studie verabreicht!
Es wird absolute Diskretion garantiert. Personenbezogene Daten werden weder veröffentlicht noch weitergegeben und nur anonymisiert aufbewahrt.
Anmeldung oder Fragen zur Studie:
Daniela Jenni, Email: daniela.jenni@bli.uzh.ch,
Tel.: 044 384 27 57 (Mo. – Mi.; 9-12 Uhr)
oder
Prof. Dr. Boris Quednow, Email: quednow@bli.uzh.ch, Psychiatrische Universitätsklinik Zürich, Experimentelle und Klinische Pharmakopsychologie, Lenggstr. 31, Postfach 1931, 8032 Zürich.
Club Health 2010, 07. - 09.06.2010, X-TRA, Zürich Schweiz
03.09.2010 | von Alex Bücheli
Wir freuen uns Ihnen mitzuteilen, dass der „Call for Abstracts" und die Anmeldung für den wichtigsten internationalen Kongress im Bereich Nachtleben eröffnet ist. Mehr Infos finden Sie unter: www.clubhealthconference.com
Die Konferenz richtet sich an Fachleute aus den folgenden Arbeitsgebieten:
Öffentliche Gesundheit; Drogenprävention und Schadensminderung; HIV und sexuelle Gesundheit; Gewaltprävention; Polizei und Justiz; Politik; Öffentlicher Verkehr; Clubs und Bars, Gesundheitsförderung; medizinische und therapeutische Angebote.

DIZ geschlossen am 22.12 und 29.12
16.12.2009 | von Boris Müller
Das DIZ bleibt am 22.12 sowie am 29.12 geschlossen. Am 5.1.2010 sind wir wieder für euch da.
Rückblick zur Street Parade 2009
10.08.2009 | von Boris Müller und Alex Bücheli
Die Street Parade 2009 ist bereits wieder Geschichte. Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen involvierten Behörden, Organisatoren und Veranstaltern für die gelungene Zusammenarbeit bedanken.
Wir analysierten 67 Proben. Wie erwartet enthielt ein Grossteil der analysierten Ecstasy-Proben andere Inhaltstoffe als MDMA. Es handelt sich dabei um Wirkstoffe, die bereits bei frühreren Testings aufgetaucht sind und über die unter Warnungen genauere Informationen vorliegen.
Bis jetzt uns unbekannte Stoffe wurden keine analysiert.
Präventionsinfos zur Streetparade
03.08.2009 | von Boris Müller
Unter folgendnen Links findest du Infos zu aktuellen Substanz-Tendenzen sowie weitere wichtige Gesundheitstipps.
Info deutsch
Info italienisch
LSD in der Psychiatrie
28.07.2009 | von Boris Müller
Der Schweizer Psychiater Peter Gasser behandelt Schwerkranke mit LSD. Lange gab er keine Auskunft über sein umstrittenes Experiment. Nun spricht er über erste Resultate. Diese sind vielversprechend.
Hier gehts zum Artikel auf tagesanzeiger.ch
PartyFood by Tina Loosli
09.07.2009 | von Christian Holler
PartyFood befasst sich mit ausgleichenden Massnahmen bei der Einnahme von Partydrogen, auch Alkohol – dies über die Ernährung, mit Pflanzenanwendungen, gezieltem Einsatz von Vitalstoffen (Vitamine, Mineralstoffe, Spurenelemente) und einer liebevollen Pflege von Körper und Geist. PartyFood ist eine Safer-Use-Info und dient der Aufklärung von Partygängern (Autorin von PartyFood ist Tina Loosli).
Mehr Infos PartyFood
Website der Autorin Tina Loosli Modern Eating
Wien: PMA haltiges Ecstasy getestet
06.07.2009 | von Boris Müller
ChEck iT Wien! hat zum ersten Mal seit 2001 wieder eine PMA (Paramethoxyamphetamin) haltige Tablette getestet, die als „Ecstasy“ verkauft wurde. Ca. eine Stunde nach der Einnahme von PMA steigen Blutdruck und Körpertemperatur plötzlich und stark an. Da UserInnen selten wissen, dass sie PMA und kein Ecstasy nehmen, kommt es vor dass "nachgeworfen" und somit überdosiert wird, noch bevor die Symptome auftreten. Dieser Irrtum kann lebensgefährlich sein. Deshalb wenn du keine Möglichkeit hast dein Pille analysieren zu lassen, warte zwei Stunden bevor du dich entscheides nachzuwerfen!
In Zürich ist bis jetzt noch keine PMA Pille getestet worden.
Die getestete Pille ist weiß und hat keine Prägung. Die Tablette hat einen Durchmesser von 7,07 mm und eine Dicke von 4,96 mm, ihr Gewicht beträgt 0,18g.
Informationen zu
PMA /
Factsheet PMA von Check It Wien
Über die Verbreitung dieser Tabletten gibt es derzeit noch keinerlei Informationen!
Informationen zur Pille:
PMA
Studienteilnehmer fuer Onlinebefragung gesucht
29.06.2009 | von Boris Mueller
Für eine Forschungsarbeit werden TeilnehmerInnen gesucht, die mit Suchtmitteln aller Art in Berührung gekommen sind (einmal oder öfters). KonsumentInnen von Methamphetamin (Thaipllen, Crystal) wären zudem von besonderem Interesse.
Selbstverständlich werden sämtliche Daten vertraulich behandelt. Die Umfrage ist anonym.
Link zur Online-Studie
"Spice" - ein Medienthema - was ist daran und darin?
03.09.2010 | von Brigit
Räuchermischungen wie "Spice" usw. sind zurzeit ein Medienthema. Da eine solche Berichterstattung Konsument/innen dazu verleiten kann, "Spice" zu probieren, haben wir uns entschlossen hier (PDF) eine kurze Information über das Produkt zu veröffentlichen!