Substanzinfos

PMMA

Substanzen

PMMA, Paramethoxymethamphetamin, 4-methoxy-n-methylamphetamine (4-MMA).

Erscheinungsformen:
Pulver, meist in Pillenform gepresst.

Dosierung:
10 - max. 30 mg.

Wirkung

Anfangs vergleichbar mit einem Alkoholrausch, später Halluzinationen und milde Euphorie, Kribbeln, Taubheitsgefühle der Haut und der Glieder, unberechenbarer Bewegungsdrang, abrupter Anstieg von Blutdruck und Körpertemperatur (nach ca. 30 Min) schon bei geringer Dosis.

Wirkungseintritt:
nach ca. 60 Min. (gegenüber 30 Min. bei MDMA).

Wirkdauer:
5–24 Std.

Risiken und Nebenwirkungen

Pulsrasen, schnelle und schwere Atmung, sprunghafte Augenbewegungen, Muskelkrämpfe, motorische Störungen, unkontrollierbarer Bewegungsdrang, Hitzewallungen, Schweissausbrüche. Übelkeit und Erbrechen können auftreten. In höheren Dosen Herzrhythmusstörungen, stark erhöhte Körpertemperatur (über 40 Grad) und Bluthochdruck. Es besteht die Gefahr von Bewusstlosigkeit, Koma, Kollaps bis hin zu einer tödlich verlaufender Atemnot, Herzstillstand oder Organversagen! In hohen Dosen und/oder gemischt mit anderen serotoninerg wirksamen Substanzen (insbesondere mit MDMA) besteht die Gefahr, dass ein fatales Serotoninsyndrom (Serotonin-Vergiftung) auftritt. PMMA wurde das erste Mal in der Schweiz analysiert - vom Konsum ist dringend abzuraten!

Safer Use

Verzichte auf Mischkonsum, da Wechselwirkungen gefährlich und unerforscht sind.

Informiere deine Kollegen darüber, was und wie viel du konsumiert hast.

Die wirksame Dosis ist viel geringer als bei MDMA und die Wirkung setzt später ein. Warte also ab und überlege dir gut, ob es wirklich nötig ist, nachzulegen. Denn Nachspicken kann ernsthafte Folgen haben!

Trage besser keine Kopfbedeckung (Überhitzungsgefahr!).