Amphetamin - Zusammensetzung

Neben den bekannten Nebenwirkungen und dem psychischen Abhängigkeitspotential von Amphetamin stellen der stark variierende Amphetamingehalt, die Syntheseverunreinigungen und die pharmakologisch wirksamen Streckmittel ein Gesundheitsrisiko dar. Der Konsum von hochdosiertem Amphetamin ist eine hohe Belastung für das Herz-Kreislauf-System. Insgesamt wurde 2019 bei 64.3 % der Proben eine Warnung aufgrund von vorhandenen pharmakologisch wirksamen Streckmitteln und/oder Syntheseverunreinigungen ausgesprochen. Durch den Konsum von mit Lösungsmittel (z.B. Phenylaceton) versetztem Amphetamin („Paste“) können ausserdem die Schleimhäute angegriffen werden. Die Auswirkungen des Konsums von Syntheseverunreinigungen (z.B. DPIA) sind bisher kaum erforscht und stellen somit ein unbekanntes Risiko dar.

Untenstehende Grafik zeigt die Entwicklung des Amphetamingehaltes in Sulfat seit 2007 auf. Für die genauere Betrachtung draufklicken.

Den vollständigen Bericht von 2019 zu Amphetamin findest du hier...

Safer Use

Dosiere niedrig. Überlege dir vor der Einnahme, wie lange du wach bleiben willst. Unterdrücke nicht dein Schlafbedürfnis!

Die risikoärmste Konsumform ist, das Amphetamin zu schlucken.

Trockne deine Amphetaminpaste vor dem Konsum immer möglichst gut, um die Einnahme gesundheitsschädigender Lösungsmittel zu verhindern. 

Iss nach dem Konsum genug, um einem Gewichtsverlust vorzubeugen und trink genug alkoholfreie Getränke.

Beachte die Safer-Sniffing-Regeln.

Nimm bei häufigem Gebrauch Vitamin C und D sowie Mineralien (Eisen, Kalzium, Magnesium) zu dir.

Verzichte auf Mischkonsum!