Worum geht's

Seit 2001 führen wir im Auftrag und als Teil des Sozialdepartementes der Stadt Zürich Drug Checking mit Beratung in der Stadt durch. Das Drug Checking ordnet sich in der dritten Säule (Schadenminderung) der schweizerischen Vier-Säulen-Drogenpolitik ein. Dabei geht es darum, illegal erworbene psychoaktive Substanzen auf ihren tatsächlichen Inhaltsstoff hin zu analysieren und Konsumenten zu den Risiken des Konsums zu informieren. Dies ermöglicht, gefährlichere und unerwartete Stoffe und Beimischungen (Streckmittel), hohe Dosierungen sowie neu auf dem Markt erscheinende Substanzen aufzudecken und Warnungen zu veröffentlichen. Die Beratungen und Analysen erlauben uns einen Überblick über Konsumtrends und den Substanzmarkt in der Stadt Zürich zu erhalten.

An eine Analyse vor Ort ist die Bedingung geknüpft, ein Gespräch mit einer Fachperson durchzuführen. Im Rahmen dieses Gesprächs wird ein anonymer Fragebogen ausgefüllt. Die erhobenen Daten werden lediglich zu Forschungszwecken und zur Angebotsentwicklung verwendet. Ziel ist es, Konsumentinnen auf Risiken und Gefahren der verschiedenen Drogen hinzuweisen und sie anzuregen, selbstverantwortlich mit ihrer Gesundheit umzugehen und wenn notwendig, weiterführende Hilfe einzuleiten.

Das Drug Checking ist ein Beitrag zur Schadenminderung und zur selektiven Prävention. Wie auch immer das Analyseresultat ausfällt: Es ist keinesfalls eine Unbedenklichkeitserklärung, sondern bietet einen Anhaltspunkt zur Risikominderung. Jeder Substanzkonsum ist mit Risiken verbunden, diese werden unter anderem auch von Set und Setting beeinflusst. Trotz der hohen Analysequalität übernehmen wir keine Haftung für Schäden, die aufgrund des Konsums der von uns getesteten Substanz entstehen.

Besitzt du eine Substanz, welche nicht auf dieser Seite erscheint, bedeutet dies keinesfalls, dass sie den erwarteten Inhaltsstoffe enthält oder unbedenklich sein sollte. Die von uns veröffentlichten Warnungen beziehen sich nur auf die in unseren Drug Checking Angeboten abgegebenen Substanzen. Diese stellen ein hohes Konsumrisiko dar und sollten nicht konsumiert werden. Wir können nicht behaftet werden bezüglich Substanzen, die wir nicht tatsächlich selber getestet haben. Achtung: Eine Substanz kann das gleiche optische Erscheinungsbild haben (Form, Grösse, Farbe etc.) wie eine von uns getestete Substanz und trotzdem andere Inhaltsstoffe oder eine andere Zusammensetzung aufweisen. Es gibt keinen Drogenkonsum ohne Risiko! Risikofrei ist nur ein vollständiger Verzicht auf Drogen! Wenn du dich dennoch entscheidest, Drogen zu konsumieren, solltest du zumindest immer die Safer-Use-Regeln befolgen.

Aktuelles

08.10.2019

Ecstasy/MDMA-Konsumenten als Studienteilnehmer gesucht

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Warnungen

Warnung: 25B-NBOMe verkauft als LSD

18.10.2019

Dieser Filz enthält kein LSD, sondern eine extrem hohe Dosis 25B-NBOMe (Dosierungen ab 800 µg werden als sehr stark beschrieben) und eine jeweils kleine, kaum wirksame, Dosis MDMA und 2C-B. 25B-NBOMe kann zu Gefässverengungen (Vasokonstriktion) führen und steht im Zusammenhang mit mehreren Todesfällen in Europa. Besonders bedenklich ist, dass die Aufnahme und der Abbau dieser Substanz von Person zu Person sehr unterschiedlich ausfallen kann. 25B-NBOMe wirkt direkter und schneller wenn es sublingual (unter der Zunge) über die Schleimhäute aufgenommen wird. Wenn die Substanz oral (geschluckt) eingenommen wird, kann es zu einer schwächeren und/oder zeitlich verzögerten Wirkung kommen. Dadurch besteht, vor allem bei einer Verwechslung mit LSD, ein Überdosierungsrisiko. Aufgrund der schwierigen Handhabung, aber auch da die Substanz kaum erforscht ist, raten wir vom Konsum ab!

Die detaillierten Informationen zu diesem Filz findest du hier...

Alle Warnungen

Agenda

DIZ:

Jeweils Dienstags und Freitags können im DIZ Substanzen zur Analyse abgegeben werden.

Öffnungszeiten Dienstag: 17:30 Uhr - 20:30 Uhr

Öffnungszeiten Freitag: 17:30 Uhr - 19:30 Uhr 

Nächstes mobiles Drug-Checking:

Wird zu gegebener Zeit hier bekannt gegeben.