Selbstmedikation bezeichnet die eigenverantwortliche Einnahme von Substanzen ohne Aufsicht oder Verschreibung durch eine medizinische Fachperson. Es werden, nebst beispielsweise rezeptfreien Medikamenten auch illegale psychoaktive Substanzen oder auf dem Schwarzmarkterworbenen Medikamente dazu verwendet. Der Konsum erfolgt dabei mit dem Motiv, dass bestehende Beschwerden oder Erkrankungen gelindert werden. Häufige Formen von Selbstmedikation sind beispielsweise:
Trotz möglicher kurzfristiger Linderung von Beschwerden kann Selbstmedikation mit erheblichen gesundheitlichen Risiken einhergehen. Die Abhängigkeitsgefahr ist gerade bei Substanzen wie Kokain oder Opioiden gross und bestehende Krankheitssymptome können sich verstärken. Wenn immer möglich sollten Therapien unter Selbstmedikation daher unter ärztlicher Begleitung durchgeführt werden.
Quellen:
Christiane Eichenberg, Elmar Brähler, Hans-Wolfgang Hoefert (Hrsg.) 2017: Selbstbehandlung und Selbstmedikation
Therapien mit MDMA und Psilocybin in der UPK Privatklinik - UPK Basel
Expertenbericht BAG Aerzte Hallus MDMA Liechti_2025.pdf
Ecstasy| MDMA - infodrog - Schweizerische Koordinations- und Fachstelle Sucht