Schnellinfo

GBL (Gamma-Butyrolacton) und BDO (1,4-Butandiol) sind GHB-Vorläufersubstanzen, d.h. sie werden vom Körper in GHB (Gammahydroxybuttersäure) umgewandelt. GHB ist eng verwandt mit der körpereigenen Gamma-Aminobuttersäure (GABA) und aktiviert bestimmte GABA-Rezeptoren. GABA ist der wichtigste hemmende Neurotransmitter im Gehirn und reguliert unter anderem den Schlaf-Wach-Rhythmus, Gedächtnisfunktionen und Wachstumshormone. GHB/GBL/BDO können je nach Wirkphase, Dosierung und individuellem Stoffwechsel sowohl stimulierend als auch entspannend und beruhigend wirken. In der Medizin wird GHB in der Behandlung der Narkolepsie und in manchen Ländern auch gegen das Entzugssyndrom bei Alkoholabhängigkeit eingesetzt.
Extrem dosisabhängig und individuell sehr unterschiedlich. Das Wirkspektrum reicht von Euphorie, Entspannung, Enthemmung, Steigerung der sexuellen Lust, Wahrnehmungsintensivierung, Rededrang (Laberflash), leichtem Schwindel und Übelkeit, über Schläfrigkeit bis hin zu tiefem Schlaf mit Bewusstlosigkeit (Filmriss). GHB/GBL/BDO haben eine sexuell stimulierende Wirkung und verändern gleichzeitig das Bewusstsein. Unter dem Einfluss dieser Substanzen wirst du Situationen anders einschätzen. Setzt du GHB/GBL/BDO beim Sex ein, kläre Grenzen, Praktiken und Schutz mit deinen Sexualpartner:innen vor dem Konsum.
Wirkungseintritt
10–20 Min. nach der Einnahme
Wirkdauer
1–3 Std.
Nacheffekte
2-4 Std.
GHB und GBL werden meistens in flüssiger Form verkauft, GHB kann jedoch auch in Form eines Pulvers vorkommen. Die Dosierung von Flüssigkeiten ist abhängig davon, wie stark verdünnt sie verkauft werden. Die Dosierung ist bei GBL noch heikler als bei GHB, da nicht jeder Körper gleich schnell die Substanz verstoffwechselt. GBL ist eine starke Säure, welche die Schleimhäute verätzen kann und muss vor dem Trinken mit einem nicht-alkoholischen Getränk stark verdünnt werden.
Im Zweifelsfall gilt: Taste dich langsam an die Dosierung heran, um Bewusstlosigkeit und lebensbedrohliche Konsequenzen zu vermeiden.
Bei den Dosierungsangaben wird von 100 % reinem Gehalt ausgegangen.
Geschluckt
Niedrige Dosis
GHB: 1 - 2 ml (Pulverform: 0.5 - 1 Gramm)
GBL: 0.5 - 0.9 ml
BDO: 0.5 - 1.0 ml
Mittlere Dosis
GHB: 2 - 3 ml (Pulverform: 1 - 2 Gramm)
GBL: 0.9 - 1.5 ml
BDO: 1.0 - 2.5 ml
Hohe Dosis
GHB: 3 - 4 ml (Pulverform: 2 - 3 Gramm)
GBL: 1.5 - 2.0 ml
BDO: 2.5 - 4.0 ml
Narkotische Dosis
GHB: mehr als 4 ml (Pulverform: mehr als 3 Gramm)
GBL: mehr als 2.0 ml
BDO: mehr als 4.0 ml
Analysiertes GHB: 75 %
1 ml Flüssigkeit = 0.75 ml GHB
Gewünscht Menge (ml) ÷ Reinheit = benötigte ml deiner Flüssigkeit
Du möchtest z.B. 2 ml reines GHB einnehmen (mittlere Dosis):
Rechnung: 2 ÷ 0.75 = 2.66 ml
Du würdest also ca. 2.66 ml deiner Flüssigkeit benötigen.
Je höher die Dosis, desto wahrscheinlicher treten Kopfschmerzen, Übelkeit, Verwirrtheit, Schwindel, unkontrollierbare Muskelzuckungen oder Bewusstlosigkeit auf.
Bereits eine Abweichung von einem Milliliter oder die Mischung mit Alkohol, Beruhigungsmitteln oder Opiaten kann zur Überdosierung und lebensbedrohlichen Konsequenzen bis zum Tod (Atemdepression!) führen. Anzeichen einer Überdosis sind nicht oder kaum störbarer Schlaf, Bewusstlosigkeit, Verschwinden von Reflexen und Atembeschwerden. Es ist schwer einschätzbar, ob jemand nur im Tiefschlaf ist oder schon im lebensbedrohlichen Koma liegt – im Zweifelsfall immer ärztliche Hilfe holen.
Langzeitrisiken:
Der regelmässige Konsum kann zu Schlafstörungen, Ängstlichkeit und Zittern führen; es besteht die Gefahr einer Abhängigkeit mit psychischen und körperlichen Symptomen. Bei chronisch hochdosiertem Konsum (mehrere Dosen täglich) kommt es beim Absetzen zu schweren körperlichen Entzugssymptomen wie epileptischen Anfällen, die lebensbedrohlich sein können. Die regelmässige Einnahme hoher GHB-Dosen und vor allem wiederholte Bewusstlosigkeit infolge von GHB-Einnahmen (oder Mischkonsum mit GHB) bergen ein hohes Risiko für die Entwicklung anhaltender Störungen des Denkvermögens und der intellektuellen Leistungsfähigkeit.
Risiko
Bei dieser Kombination besteht bereits ein relevantes Risiko. Wirkungen können sich gegenseitig verstärken oder unvorhersehbar verändern. Konsumiere daher zurückhaltend, teste neue oder unbekannte Substanzen zuerst einzeln an und halte die Dosierungen möglichst niedrig. Warte ausreichend lange zwischen den Einnahmen und vermeide spontanes Nachlegen. Beachte die unterschiedlichen Wirkdauern der einzelnen Substanzen.
Weniger hohes Risiko
Informiere dich über die Substanzen und deren Wirkung, Wirkungseintritt und Dosierung. Lerne die einzelnen Substanzen zuerst einzeln kennen und prüfe, wie sie auf dich wirken und ob sie dir zusagen, bevor du sie mischst. Plane genügend Zeit zwischen den Einnahmen ein, mische möglichst wenige Substanzen und starte mit tiefen Dosierungen.
Weniger hohes Risiko
Informiere dich über die Substanzen und deren Wirkung, Wirkungseintritt und Dosierung. Lerne die einzelnen Substanzen zuerst einzeln kennen und prüfe, wie sie auf dich wirken und ob sie dir zusagen, bevor du sie mischst. Plane genügend Zeit zwischen den Einnahmen ein, mische möglichst wenige Substanzen und starte mit tiefen Dosierungen.
Weniger hohes Risiko
Informiere dich über die Substanzen und deren Wirkung, Wirkungseintritt und Dosierung. Lerne die einzelnen Substanzen zuerst einzeln kennen und prüfe, wie sie auf dich wirken und ob sie dir zusagen, bevor du sie mischst. Plane genügend Zeit zwischen den Einnahmen ein, mische möglichst wenige Substanzen und starte mit tiefen Dosierungen.
Weniger hohes Risiko
Informiere dich über die Substanzen und deren Wirkung, Wirkungseintritt und Dosierung. Lerne die einzelnen Substanzen zuerst einzeln kennen und prüfe, wie sie auf dich wirken und ob sie dir zusagen, bevor du sie mischst. Plane genügend Zeit zwischen den Einnahmen ein, mische möglichst wenige Substanzen und starte mit tiefen Dosierungen.
Risiko
Bei dieser Kombination besteht bereits ein relevantes Risiko. Wirkungen können sich gegenseitig verstärken oder unvorhersehbar verändern. Konsumiere daher zurückhaltend, teste neue oder unbekannte Substanzen zuerst einzeln an und halte die Dosierungen möglichst niedrig. Warte ausreichend lange zwischen den Einnahmen und vermeide spontanes Nachlegen. Beachte die unterschiedlichen Wirkdauern der einzelnen Substanzen.
Risiko
Bei dieser Kombination besteht bereits ein relevantes Risiko. Wirkungen können sich gegenseitig verstärken oder unvorhersehbar verändern. Konsumiere daher zurückhaltend, teste neue oder unbekannte Substanzen zuerst einzeln an und halte die Dosierungen möglichst niedrig. Warte ausreichend lange zwischen den Einnahmen und vermeide spontanes Nachlegen. Beachte die unterschiedlichen Wirkdauern der einzelnen Substanzen.
Risiko
Bei dieser Kombination besteht bereits ein relevantes Risiko. Wirkungen können sich gegenseitig verstärken oder unvorhersehbar verändern. Konsumiere daher zurückhaltend, teste neue oder unbekannte Substanzen zuerst einzeln an und halte die Dosierungen möglichst niedrig. Warte ausreichend lange zwischen den Einnahmen und vermeide spontanes Nachlegen. Beachte die unterschiedlichen Wirkdauern der einzelnen Substanzen.
Risiko
Bei dieser Kombination besteht bereits ein relevantes Risiko. Wirkungen können sich gegenseitig verstärken oder unvorhersehbar verändern. Konsumiere daher zurückhaltend, teste neue oder unbekannte Substanzen zuerst einzeln an und halte die Dosierungen möglichst niedrig. Warte ausreichend lange zwischen den Einnahmen und vermeide spontanes Nachlegen. Beachte die unterschiedlichen Wirkdauern der einzelnen Substanzen.
Risiko
Bei dieser Kombination besteht bereits ein relevantes Risiko. Wirkungen können sich gegenseitig verstärken oder unvorhersehbar verändern. Konsumiere daher zurückhaltend, teste neue oder unbekannte Substanzen zuerst einzeln an und halte die Dosierungen möglichst niedrig. Warte ausreichend lange zwischen den Einnahmen und vermeide spontanes Nachlegen. Beachte die unterschiedlichen Wirkdauern der einzelnen Substanzen.
Risiko
Bei dieser Kombination besteht bereits ein relevantes Risiko. Wirkungen können sich gegenseitig verstärken oder unvorhersehbar verändern. Konsumiere daher zurückhaltend, teste neue oder unbekannte Substanzen zuerst einzeln an und halte die Dosierungen möglichst niedrig. Warte ausreichend lange zwischen den Einnahmen und vermeide spontanes Nachlegen. Beachte die unterschiedlichen Wirkdauern der einzelnen Substanzen.
Der Konsum von Alkohol vor, während oder nach dem GHB/GBL/BDO-Konsum kann auch bei geringen Alkoholmengen zum Kollaps führen (Gefahr einer Atemlähmung!). Mischkonsum mit antiretroviralen Medikamenten (Proteasehemmer, z.B. Kaletra, Reyataz, Crixivan, Norvir, Invirase) kann die Wirkung von GHB/GBL schon bei geringer Dosis lebensgefährdend verstärken (Gefahr von Atemdepression, Koma, epileptischen Anfällen!).
Wenn Du oder jemand anderes nach der Einnahme von Drogen oder Alkohol dringend Hilfe benötigt, rufe unter 144 einen Notarzt. Sag den Nothelfern alles, was Du weisst.
Es könnte Leben retten.