Schnellinfo

Etizolam gehört zur Stoffgruppe der Benzodiazepine. In den meisten Ländern wird es als Forschungschemikalie (Research Chemical oder Neue Psychoaktive Substanz) für den nicht menschlichen Gebrauch vertrieben und wir häufig als Ersatz für pharmazeutische Benzodiazepine wie Alprazolam (Xanax®) oder Diazepam (Valium®) verwendet. In Italien wird es in der Medizin, unter dem Medikamentenname Pasaden, angewendet. Eine grössere Verbreitung im medizinischen Bereich hat Etizolam in Indien (Handelsnamen: Etilaam, Etizola und Etizest) und in Japan (Arophalm, Capsafe, Dezolam und Eticalm).

Benzodiazepine werden unter anderem gegen Angst-, Erregungs- und Spannungszustände, Schlafstörungen und Epilepsie eingesetzt. Etizolam wird aufgrund seiner besonders hypnotischen Wirkstärke vorrangig bei Schlafstörungen eingesetzt, kann aber auch als angstlösender Arzneistoff Verwendung finden.

Wirkung

Dosierung

Risiken

Safer Use

Mischkonsum

Sex

Streckmittel

LSD-Analoga

Syntheseverunreinigungen

Inhalt

Wirkung

Etizolam ist eine Neue Psychoaktive Substanz mit angstlösenden, krampflösenden, beruhigenden und schlaffördernden Eigenschaften. Da es eine kaum erforschte Substanz ist, liegen nur vage Informationen betreffend der Wirkung vor.

Allgemeine Infos zu Benzodiazepinen:

Durch die Einnahme von Benzodiazepinen wird die Wirksamkeit des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) am GABA-A-Rezeptor verstärkt. Dies löst sedative (beruhigende), hypnotische, anxiolytische (angstlösende), antikonvulsive (krampflösende) und muskelrelaxierende Wirkungen im Körper aus. Benzodiazepine haben eine dämpfende Wirkung auf das zentrale Nervensystem. Der Informationsfluss im Gehirn zwischen den Gehirnzellen (Neuronen) wird dadurch verringert / gestört und Gefühle und Wahrnehmungen werden gedämpft.

Der Abbau der einzelnen Wirkstoffe von Benzodiazepinen im Körper ist altersabhängig und daher von Person zu Person unterschiedlich.

Dauer

Wirkungseintritt

nach ca. 10 – 40 Minuten.

Wirkdauer

ca. 4 - 8 Stunden. Nachwirkungen können während bis zu 12 Stunden auftreten.

Dosierung

Leicht: 0.5 – 1 mg
Mittel: 1 – 1.5 mg
Stark: 1.5 – 2 mg

1 mg Etizolam entsprechen 10 mg Diazepam

Risiken

Risiken

Es liegen kaum Informationen betreffend Risiken, Toxizität, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen vor. Daher gelten die allgemeinen Infos zu Benzodiazepinen:

Beim Mischen mit anderen Downern (Alkohol, GHB/GBL, Heroin) besteht die Gefahr einer Atemlähmung!

Durch die Einnahme von Benzodiazepinen können zahlreiche unerwünschte Nebenwirkungen auftreten. Zudem besteht bei einer regelmässigen und langfristigen Einnahme ein sehr hohes Risiko für eine physische und psychische Abhängigkeitserkrankung. Benzodiazepine sollten nur nach Verschreibung von Ärzt*innen und nur für kurze Zeit eingenommen werden (max. 4 - 6 Wochen). Eine länger andauernde Einnahme sollte mit den behandelnden Fachpersonen besprochen werden. Die Dosierungen und Wirkdauern der einzelnen Benzodiazepine unterscheiden sich erheblich voneinander.

Nebenwirkungen von Benzodiazepinen können sich wie folgt zeigen: Länger andauernde Müdigkeit, Magen-Darm-Beschwerden, Einschränkung des Reaktionsvermögens, Überempfindlichkeitsreaktionen, Kopfschmerzen, Schwindel, motorische Schwierigkeiten, Sehstörungen, verlangsamte Atmung, Muskelschwäche, Verwirrtheit, sexuelle Funktionsstörungen, Aggressivität, Wutausbrüche, Ruhelosigkeit, willkürliche Bewegungen, Allergien, Hautprobleme / Ausschläge und Sprech- und Bewegungsstörungen. Einige Benzodiazepine können bei Epileptiker*innen Krampfanfälle auslösen.

Langzeitrisiken/-folgen

Regelmässiger und langfristiger Konsum kann zu einer psychischen und körperlichen Abhängigkeit führen (sehr hohes Abhängigkeitspotential). Durch das sofortige Absetzen des Medikaments nach längerem Gebrauch kann es zu negativen Entzugssymptomen kommen (u.a. Schwindel, körperliche Schwäche, innere Unruhe, Zittern, Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Schwitzen, Übelkeit, Halluzinationen und Depressionen).

Zudem kann es zu Krampfanfällen und Gedächtnisstörungen/ -verlust und Antriebslosigkeit (Hangover-Effekte) kommen. Bei einer möglichen Abhängigkeit sollte ein Entzug vorher mit einer Ärztin/einem Arzt besprochen und der Entzug medizinisch begleitet werden. Es ist enorm wichtig, dass die Verringerung der Dosis schrittweise erfolgt.

Safer Use

  • Wenn Medikamente auf dem Schwarzmarkt oder im Internet und nicht aus einer Apotheke/ärztlichen Einrichtung bezogen werden, ist der Inhalt unklar. Lass das Medikament in einem Drug Checking auf die genauen Inhaltsstoffe testen!
  • Verlass dich nicht auf Dosierungs­angaben von Kolleg*innen, die regelmässig Benzodiazepine konsumieren. Aufgrund Gewöhnung oder Abhängigkeit können deren Dosen deutlich höher und für Neukonsumierende tödlich sein.
  • Blister von Fälschungen können identisch wie die Originalverpackungen aussehen. 
  • Der gleichzeitige Konsum von dämpfenden Substanzen wie Alkohol, Ketamin, GHB/GBL, Lachgas, Opioiden und/oder anderen Benzodiazepinen ist gefährlich, da dabei ein erhöhtes Risiko für Erbrechen und Bewusstlosigkeit besteht. Die Gefahr zu ersticken ist gross!

Mischkonsum

Kokain

Lebensgefahr!

Bitte kombiniere diese Substanzen nicht, das ist gefährlich. Bereits kleine Mengen oder Nachdosieren können zu schweren Kreislaufproblemen, Bewusstlosigkeit, Atemstillstand, Überhitzung oder zum Tod führen.

Mehr zu Mischkonsum

Lebensgefahr!

Bitte kombiniere diese Substanzen nicht, das ist gefährlich. Bereits kleine Mengen oder Nachdosieren können zu schweren Kreislaufproblemen, Bewusstlosigkeit, Atemstillstand, Überhitzung oder zum Tod führen.

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Lebensgefahr!

Bitte kombiniere diese Substanzen nicht, das ist gefährlich. Bereits kleine Mengen oder Nachdosieren können zu schweren Kreislaufproblemen, Bewusstlosigkeit, Atemstillstand, Überhitzung oder zum Tod führen.

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Lebensgefahr!

Bitte kombiniere diese Substanzen nicht, das ist gefährlich. Bereits kleine Mengen oder Nachdosieren können zu schweren Kreislaufproblemen, Bewusstlosigkeit, Atemstillstand, Überhitzung oder zum Tod führen.

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Lebensgefahr!

Bitte kombiniere diese Substanzen nicht, das ist gefährlich. Bereits kleine Mengen oder Nachdosieren können zu schweren Kreislaufproblemen, Bewusstlosigkeit, Atemstillstand, Überhitzung oder zum Tod führen.

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Risiko

Bei dieser Kombination besteht bereits ein relevantes Risiko. Wirkungen können sich gegenseitig verstärken oder unvorhersehbar verändern. Konsumiere daher zurückhaltend, teste neue oder unbekannte Substanzen zuerst einzeln an und halte die Dosierungen möglichst niedrig. Warte ausreichend lange zwischen den Einnahmen und vermeide spontanes Nachlegen. Beachte die unterschiedlichen Wirkdauern der einzelnen Substanzen.

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Erhöhtes Risiko

Wir raten dringend von dieser Kombination ab. Bleib wenn möglich bei einer Substanz. Das Gesundheitsrisiko ist deutlich erhöht – unter anderem für Überdosierungen, Atem‑ und Kreislaufprobleme sowie psychische Krisen.

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Weniger hohes Risiko

Informiere dich über die Substanzen und deren Wirkung, Wirkungseintritt und Dosierung. Lerne die einzelnen Substanzen zuerst einzeln kennen und prüfe, wie sie auf dich wirken und ob sie dir zusagen, bevor du sie mischst. Plane genügend Zeit zwischen den Einnahmen ein, mische möglichst wenige Substanzen und starte mit tiefen Dosierungen.

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Weniger hohes Risiko

Informiere dich über die Substanzen und deren Wirkung, Wirkungseintritt und Dosierung. Lerne die einzelnen Substanzen zuerst einzeln kennen und prüfe, wie sie auf dich wirken und ob sie dir zusagen, bevor du sie mischst. Plane genügend Zeit zwischen den Einnahmen ein, mische möglichst wenige Substanzen und starte mit tiefen Dosierungen.

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Risiko

Bei dieser Kombination besteht bereits ein relevantes Risiko. Wirkungen können sich gegenseitig verstärken oder unvorhersehbar verändern. Konsumiere daher zurückhaltend, teste neue oder unbekannte Substanzen zuerst einzeln an und halte die Dosierungen möglichst niedrig. Warte ausreichend lange zwischen den Einnahmen und vermeide spontanes Nachlegen. Beachte die unterschiedlichen Wirkdauern der einzelnen Substanzen.

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Bei dieser Kombination besteht bereits ein relevantes Risiko. Wirkungen können sich gegenseitig verstärken oder unvorhersehbar verändern. Konsumiere daher zurückhaltend, teste neue oder unbekannte Substanzen zuerst einzeln an und halte die Dosierungen möglichst niedrig. Warte ausreichend lange zwischen den Einnahmen und vermeide spontanes Nachlegen. Beachte die unterschiedlichen Wirkdauern der einzelnen Substanzen.

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Weniger hohes Risiko

Informiere dich über die Substanzen und deren Wirkung, Wirkungseintritt und Dosierung. Lerne die einzelnen Substanzen zuerst einzeln kennen und prüfe, wie sie auf dich wirken und ob sie dir zusagen, bevor du sie mischst. Plane genügend Zeit zwischen den Einnahmen ein, mische möglichst wenige Substanzen und starte mit tiefen Dosierungen.

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Erhöhtes Risiko

Wir raten dringend von dieser Kombination ab. Bleib wenn möglich bei einer Substanz. Das Gesundheitsrisiko ist deutlich erhöht – unter anderem für Überdosierungen, Atem‑ und Kreislaufprobleme sowie psychische Krisen.

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Erhöhtes Risiko

Wir raten dringend von dieser Kombination ab. Bleib wenn möglich bei einer Substanz. Das Gesundheitsrisiko ist deutlich erhöht – unter anderem für Überdosierungen, Atem‑ und Kreislaufprobleme sowie psychische Krisen.

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Erhöhtes Risiko

Wir raten dringend von dieser Kombination ab. Bleib wenn möglich bei einer Substanz. Das Gesundheitsrisiko ist deutlich erhöht – unter anderem für Überdosierungen, Atem‑ und Kreislaufprobleme sowie psychische Krisen.

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Lebensgefahr!

Bitte kombiniere diese Substanzen nicht, das ist gefährlich. Bereits kleine Mengen oder Nachdosieren können zu schweren Kreislaufproblemen, Bewusstlosigkeit, Atemstillstand, Überhitzung oder zum Tod führen.

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Bitte kombiniere diese Substanzen nicht, das ist gefährlich. Bereits kleine Mengen oder Nachdosieren können zu schweren Kreislaufproblemen, Bewusstlosigkeit, Atemstillstand, Überhitzung oder zum Tod führen.

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  • Beim Konsum von Benzodiazepinen sollte auf Mischkonsum verzichtet werden!
  • Das Mischen mit anderen Downern (Alkohol, Medikamente, GHB/GBL, Heroin, Opioiden) kann zu gefährlichen Wechselwirkungen und einer Verstärkung der Wirkung führen und es besteht die Gefahr einer Atemdepression bis hin zur Atemlähmung, einer Blutdrucksenkung, eines Komas und kann im schlimmsten Fall zum Tod führen!
  • Der Mischkonsum mit Uppern (Kokain, MDMA, Amphetamin usw.) kann zu einer hohen Belastung für den Körper führen, wodurch ein Kreislaufkollaps droht. Bei der gleichzeitigen Einnahme von Benzodiazepinen kann es sein, dass die Wirkung der Upper verzögert eintritt (bis zu 3 Stunden später!). Daher besteht die Gefahr, dass zu früh nachgelegt wird und es zu einer Überdosierung kommt.
  • Aufgrund des Mischkonsums von Benzodiazepinen mit anderen psychoaktiven Substanzen kam es in den letzten zwei Jahren in der Schweiz zu mehreren Todesfällen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.

Streckmittel

Bei Etizolam, das über eine legale Quelle (Arzt/Ärztin oder Apotheke) bezogen wird, sind uns keine Streckmittel bekannt. Wenn Medikamente auf dem Schwarzmarkt oder im Internet und nicht aus einer Apotheke/ärztlichen Einrichtung bezogen werden, ist der Inhalt unklar. Lass das Medikament in einem Drug Checking auf die genauen Inhaltsstoffe testen!

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Notfall

Wenn Du oder jemand anderes nach der Einnahme von Drogen oder Alkohol dringend Hilfe benötigt, rufe unter 144 einen Notarzt. Sag den Nothelfern alles, was Du weisst.
Es könnte Leben retten.

Wissenswertes

Aktuelle Warnungen

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