Schnellinfo

Flualprazolam (umgangssprachlich auch "Flualp" genannt) ist ein Alprazolam-Derivat sowie eine Neue Psychoaktive Substanz und gehört zur Gruppe der Benzodiazepine. Flualprazolam wurde nie als Medikament angewendet oder auf den Markt gebracht. Der Wirkstoff wird als neuartiges Designer-Benzodiazepin eingeordnet. Flualprazolam wird von mehreren Labors für Forschungszwecke hergestellt und ist hauptsächlich über das Internet erhältlich.
Flualprazolam weist eine sedierende, muskelrelaxierende und krampflösende Wirkung auf. Im Vergleich zum bekannteren Wirkstoff Alprazolam wirkt Flualprazolam in tieferen Dosen (potenter) und der Wirkungseintritt erfolgt relativ rasch. Laut User*innen-Berichten verhält sich Flualprazolam in der Wirkung sowie den Nebenwirkungen ähnlich wie Alprazolam.
Da es eine kaum erforschte Substanz ist, liegen nur vage Informationen betreffend der Wirkung vor.
Allgemeine Infos zu Benzodiazepinen:
Durch die Einnahme von Benzodiazepinen wird die Wirksamkeit des Neurotransmitters Gamma-Aminobuttersäure (GABA) am GABA-A-Rezeptor verstärkt. Dies löst sedative (beruhigende), hypnotische, anxiolytische (angstlösende), antikonvulsive (krampflösende) und muskelrelaxierende Wirkungen im Körper aus. Benzodiazepine haben eine dämpfende Wirkung auf das zentrale Nervensystem. Der Informationsfluss im Gehirn zwischen den Gehirnzellen (Neuronen) wird dadurch verringert / gestört und Gefühle und Wahrnehmungen werden gedämpft.
Der Abbau der einzelnen Wirkstoffe von Benzodiazepinen im Körper ist altersabhängig und daher von Person zu Person unterschiedlich.
Wirkungseintritt
nach ca. 10 – 30 Minuten.
Wirkdauer
ca. 6 - 14 Stunden. Nachwirkungen können während bis zu 36 Stunden auftreten.
Leicht: 0.1 – 0.15 mg
Mittel: 0.15 – 0.4 mg
Stark: 0.4 – 0.9 mg
Beim Konsum von Benzodiazepinen sollte auf Mischkonsum verzichtet werden!
Das Mischen mit anderen Downern (Alkohol, Medikamente, GHB/GBL, Heroin, Opioiden) kann zu gefährlichen Wechselwirkungen und einer Verstärkung der Wirkung führen und es besteht die Gefahr einer Atemdepression bis hin zur Atemlähmung, einer Blutdrucksenkung, eines Komas und kann im schlimmsten Fall zum Tod führen!
Der Mischkonsum mit Uppern (Kokain, MDMA, Amphetamin usw.) kann zu einer hohen Belastung für den Körper führen, wodurch ein Kreislaufkollaps droht. Bei der gleichzeitigen Einnahme von Benzodiazepinen kann es sein, dass die Wirkung der Upper verzögert eintritt (bis zu 3 Stunden später!). Daher besteht die Gefahr, dass zu früh nachgelegt wird und es zu einer Überdosierung kommt.
Aufgrund des Mischkonsums von Benzodiazepinen mit anderen psychoaktiven Substanzen kam es in den letzten zwei Jahren in der Schweiz zu mehreren Todesfällen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Wenn Medikamente auf dem Schwarzmarkt oder im Internet und nicht aus einer Apotheke/ärztlichen Einrichtung bezogen werden, ist der Inhalt unklar. Lass das Medikament in einem Drug Checking auf die genauen Inhaltsstoffe testen!
Verlass dich nicht auf Dosierungsangaben von Kolleg*innen, die regelmässig Benzodiazepine konsumieren. Aufgrund Gewöhnung oder Abhängigkeit können deren Dosen deutlich höher und für Neukonsumierende tödlich sein.
Blister von Fälschungen können identisch wie die Originalverpackungen aussehen.
Der gleichzeitige Konsum von dämpfenden Substanzen wie Alkohol, Ketamin, GHB/GBL, Lachgas, Opioiden und/oder anderen Benzodiazepinen ist gefährlich, da dabei ein erhöhtes Risiko für Erbrechen und Bewusstlosigkeit besteht. Die Gefahr zu ersticken ist gross!
Beim Konsum von Benzodiazepinen sollte auf Mischkonsum verzichtet werden!
Das Mischen mit anderen Downern (Alkohol, Medikamente, GHB/GBL, Heroin, Opioiden) kann zu gefährlichen Wechselwirkungen und einer Verstärkung der Wirkung führen und es besteht die Gefahr einer Atemdepression bis hin zur Atemlähmung, einer Blutdrucksenkung, eines Komas und kann im schlimmsten Fall zum Tod führen!
Der Mischkonsum mit Uppern (Kokain, MDMA, Amphetamin usw.) kann zu einer hohen Belastung für den Körper führen, wodurch ein Kreislaufkollaps droht. Bei der gleichzeitigen Einnahme von Benzodiazepinen kann es sein, dass die Wirkung der Upper verzögert eintritt (bis zu 3 Stunden später!). Daher besteht die Gefahr, dass zu früh nachgelegt wird und es zu einer Überdosierung kommt.
Aufgrund des Mischkonsums von Benzodiazepinen mit anderen psychoaktiven Substanzen kam es in den letzten zwei Jahren in der Schweiz zu mehreren Todesfällen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen.
Wenn Du oder jemand anderes nach der Einnahme von Drogen oder Alkohol dringend Hilfe benötigt, rufe unter 144 einen Notarzt. Sag den Nothelfern alles, was Du weisst.
Es könnte Leben retten.