Schnellinfo

6-(2-Aminopropyl)benzofuran gehört zu den Neuen Psychoaktiven Substanzen und ist strukturell verwandt mit Entaktogenen wie MDA, MDMA, 5-APB und 5-MAPB.
Die Wirkung ist vergleichbar mit derjenigen von MDA und MDMA, wozu Enthemmung, Muskelentspannung und emotionale Euphorie gehören. Die gesteigerte Empathie- und Kontaktfreudigkeit ist beim Konsum von 6-APB stärker und beständiger als bei vergleichbaren Substanzen, flacht bei steigender Toleranz jedoch schnell ab. Nebst der stimulierenden Wirkung wirkt es zugleich auch entspannend. Insgesamt wird es aber als weit weniger stimulierend als beispielsweise MDMA erlebt und führt eher zu einem ausgeprägten "Couch-Locking“-Effekt (starke Sedierung). Körperlich kann es zu einem starken, euphorischen Kribbeln kommen, welches durch den ganzen Körper ausstrahlt und bis zur Unbeweglichkeit führen kann. Eine verstärkte visuelle Wahrnehmung von Farben und Mustern ist ebenfalls häufig.
Wirkungseintritt
Geschluckt: nach 60-120 Minuten
Geschnupft: nach wenigen Minuten
Wirkdauer
Geschluckt: 7-10 Stunden
Geschnupft: 3-5 Stunden
Geschluckt:
Leicht: 30-60 mg
Mittel: 60-90 mg
Stark: 90-120 mg
Geschnupft (nicht empfehlenswert, 6-APB brennt sehr stark in der Nase):
Leicht: 20–40 mg
Mittel: 40-80 mg
Stark: 80–110 mg
Erscheinungsformen
In Pulverform
Verzichte auf den Konsum von 6-APB und weiteren serotoninausschüttenden Substanzen wie MAOIs, MDMA, 4-FA, Methamphetamin, Methylon, 5-HTP und SSRIs/SNRIs. Es kann zu einem lebensgefährlichen Serotonin-Syndrom kommen!
Der Mischkonsum mit 25x-NBOMe und 25x-NBOH kann zu einer übermässigen Stimulation führen mit Panikattacken, Krampfanfällen, Gedankenkreisen, erhöhtem Blutdruck und Gefässverengung und kann in schweren Fällen zu Herzversagen führen.
Nimm kein Tramadol, wenn du Stimulanzien konsumierst. Tramadol und Stimulanzien können beide Schlaganfälle auslösen, wodurch sich das Risiko kumuliert.
Weitere potentiell gesundheitsschädigende Kombinationen sind nicht ausgeschlossen, da keine wissenschaftlich fundierten Informationen zu Wechselwirkungen vorliegen.
Über Neue Psychoaktive Substanzen gibt es nur wenig Wissen. Beim Konsum lässt du dich somit auf unbekannte Risiken ein. Lass die Substanz in einem Drug Checking analysieren. Falls dies nicht möglich ist und du trotzdem konsumieren willst, dann taste dich anhand von kleinen Mengen an die erwünschte Dosis heran.
Wenn du dich für den Konsum entscheidest, informiere dich so gründlich wie möglich über die konkrete Substanz und die entsprechende Dosierung - beachte auch bei NPS deine Grundstimmung und das Umfeld, in dem du konsumierst (Set und Setting).
Kaufe kein Produkt mit Fantasienamen ohne Deklaration des Inhaltsstoffs. Legal heisst nicht ungefährlich.
Informiere deine Freund*innen darüber, was und wie viel du konsumiert hast.
Trinke ausreichend alkoholfreie Getränke und gehe zwischendurch an die frische Luft.
Akzeptiere, wenn die Wirkung zu Ende geht, lege nicht gleich nach.
Verzichte auf Mischkonsum, da Wechselwirkungen gefährlich und unerforscht sind.
Mache regelmässig Konsumpausen.
Personen mit Bluthochdruck, Herzproblemen, Schilddrüsenüberfunktion, Leber- und Nierenerkrankungen oder Kreislaufproblemen sollten keine Neue Psychoaktiven Substanzen einnehmen.
Verzichte auf den Konsum von 6-APB und weiteren serotoninausschüttenden Substanzen wie MAOIs, MDMA, 4-FA, Methamphetamin, Methylon, 5-HTP und SSRIs/SNRIs. Es kann zu einem lebensgefährlichen Serotonin-Syndrom kommen!
Der Mischkonsum mit 25x-NBOMe und 25x-NBOH kann zu einer übermässigen Stimulation führen mit Panikattacken, Krampfanfällen, Gedankenkreisen, erhöhtem Blutdruck und Gefässverengung und kann in schweren Fällen zu Herzversagen führen.
Nimm kein Tramadol, wenn du Stimulanzien konsumierst. Tramadol und Stimulanzien können beide Schlaganfälle auslösen, wodurch sich das Risiko kumuliert.
Weitere potentiell gesundheitsschädigende Kombinationen sind nicht ausgeschlossen, da keine wissenschaftlich fundierten Informationen zu Wechselwirkungen vorliegen.
Wenn Du oder jemand anderes nach der Einnahme von Drogen oder Alkohol dringend Hilfe benötigt, rufe unter 144 einen Notarzt. Sag den Nothelfern alles, was Du weisst.
Es könnte Leben retten.