Schnellinfo

Z-Drugs besitzen eine beruhigende, sedierende Wirkung und gehören zur Substanzgruppe der Non-Benzodiazepine. Sie ähneln in ihrer Wirkungsweise den Benzodiazepinen, weisen aber chemisch eine andere Struktur auf. Sie beeinflussen das GABA-System im Gehirn, das dabei hilft, körperliche Stressreaktionen wie Anspannung, Unruhe und Angst zu regulieren. Z-Drugs werden zur Schlafförderung eingesetzt.
Z-Drugs haben vorwiegend einen beruhigenden und schlafanstossenden Effekt. Angstlösende und muskelentspannende Effekte können ebenfalls auftreten, sind jedoch meist weniger ausgeprägt als bei Benzodiazepinen.
Z-Drugs wirken nur an bestimmten Stellen des GABA-Rezeptors und fördern dadurch das Einschlafen sowie die allgemeine Beruhigung des zentralen Nervensystems. Sie sind daher in ihrer Wirkungsweise nicht deckungsgleich mit Benzodiazepinen (Alprazolam, Diazepam, Flunitrazepam etc.). Die Wirkung wird meist als schlafanstossend und beruhigend beschrieben und weniger als angstlösend oder entspannend als bei Benzodiazepinen.
Wirkungseintritt
nach ca. 30 – 45 Minuten.
Wirkdauer
2.5 – 8 Stunden. Nachwirkungen wie Schläfrigkeit und Amnesie (Unfähigkeit, sich an Ereignisse vor dem Einschlafen oder in den ersten Stunden des Wachseins erinnern zu können) können noch bis zu 12 Stunden anhalten.
Zolpidem (Stilnox®, Ambien®, Zoldorm®); Zaleplon (Sonata®)
Geschluckt
Leicht: 10 – 20mg
Mittel: 20 – 40mg
Stark: 40 – 80mg
Zopiclon (Imovane®, Zimovane®, Ximovan®, Optidorm®)
Geschluckt
Leicht: 7.5 – 15mg
Mittel: 15 – 30mg
Stark: 30 – 60mg
Eszolpiclon (Lunesta®, Lunivia®, Esogno®)
Geschluckt
Leicht: 1.5 – 3mg
Mittel: 3 – 6mg
Stark: 6 – 12mg
Z-Drugs werden meist als Tabletten geschluckt. In seltenen Fällen werden die Tabletten zerkleinert und geschnupft.
Risiken
Zu den üblichen Nebenwirkungen von Z-Drugs gehören Benommenheit, eingeschränktes Erinnerungsvermögen, Schläfrigkeit, Albträume sowie gefühlt traumloser Schlaf, verringerte Reaktionsgeschwindigkeit und -fähigkeit sowie Müdigkeit am Folgetag, Schwindel, Kopfschmerzen, Sehstörungen, Magen-Darm-Beschwerden und Verwirrtheit. Ebenfalls können Z-Drugs komplexe Schlafhandlungen auslösen. Dabei können Tätigkeiten wie Essen, Telefonieren, Nachrichten schreiben, Kochen oder sogar Autofahren ausgeführt werden, ohne dass die Person vollständig wach ist. Häufig bestehen danach keine Erinnerungen an diese Handlungen (Blackouts).
Es besteht auch erhöhte Sturzgefahr.
Neben physischen Missempfindungen und Taubheitsgefühlen kann es auch zu gesteigerter Aggressivität kommen am Folgetag. Ebenso können bei längerem Gebrauch Depressionen, Gleichgültigkeit und Antrieblosigkeit auftreten.
Langzeitrisiken/-folgen
Bereits nach einigen Wochen (2 - 4 Wochen) regelmässiger Einnahme kann sich eine körperliche und psychische Abhängigkeit entwickeln.
In der Folge kommt es zu Dosiserhöhungen, damit derselbe Effekt erzielt werden kann. Wird die Einnahme abrupt/sofort beendet, kann es zu Schlaflosigkeit (Insomnie), Anspannung, Zittern, innerer Unruhe sowie Angst-oder Panikattacken kommen.
Bei Abhängigkeit sollte ein Entzug sorgfältig und mitmedizinischer Begleitung geplant und durchgeführt werden.
Längerfristiger Gebrauch wird mit Gedächtnisstörungen, einer verminderten Gedächtnisleistung sowie Depressionen in Verbindung gebracht. Zudem gibt es Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für kognitive Beeinträchtigungen.
Wenn Medikamente auf dem Schwarzmarkt oder im Internet undnicht aus einer Apotheke/ärztlichen Einrichtung bezogen werden, ist der Inhaltunklar. Lass das Medikament in einem Drug Checking auf die genauenInhaltsstoffe testen!
Verlass dich nicht auf Dosierungsangaben von Kolleg*innen, die regelmässig Z-Drugs konsumieren. Aufgrund Gewöhnung oder Abhängigkeit können deren Dosen deutlich höher und für Neukonsumierende tödlich sein.
Blister von Fälschungen können identisch wie die Originalverpackungen aussehen.
Der gleichzeitige Konsum von dämpfenden Substanzen wie Alkohol, Ketamin, GHB/GBL, Lachgas, Opioiden oder Benzodiazepinen ist gefährlich. Die dämpfende Wirkung verstärkt sich, wodurch das Risiko für Erbrechen, Bewusstlosigkeit und eine gefährlich langsame Atmung(Atemdepression) steigt. Im schlimmsten Fall kann die Atmung aussetzen(Atemstillstand) oder es kann zum Ersticken an Erbrochenem kommen.
Z-Drugs werden teilweise nach dem Konsum von Stimulanzien wie Kokain oder Amphetamin eingenommen, um besser zur Ruhe zu kommen odereinschlafen zu können. Dabei können Erinnerungslücken sowie sogenannte Schlafaktivitäten auftreten. Betroffene können im Zustand zwischen Schlaf und Wachsein Handlungen ausführen, an die sie sich später nicht oder nur teilweise erinnern. Vermeide Nachdosieren und stelle sicher, dass du dich in eine sicheren Umgebung befindest.
Beim Konsum von Z-Drugs sollte auf Mischkonsum verzichtet werden!
Der gleichzeitige Konsum von dämpfenden Substanzen wie Alkohol, Ketamin, GHB/GBL, Lachgas, Opioiden oder Benzodiazepinen ist gefährlich. Die dämpfende Wirkung verstärkt sich, wodurch das Risiko für Erbrechen, Bewusstlosigkeit und eine gefährlich langsame Atmung (Atemdepression) steigt. Im schlimmsten Fall kann die Atmung aussetzen (Atemstillstand) oder es kann zum Ersticken an Erbrochenem kommen.
Der Mischkonsum mit Uppern (Kokain, MDMA, Amphetamin usw.) kann zu einer hohen Belastung für den Körper führen, wodurch ein Kreislaufkollaps droht. Bei der gleichzeitigen Einnahme von Z-Drugs kann es sein, dass die Wirkung der Upper verzögert eintritt. Daher besteht die Gefahr, dass zu früh nachgelegt wird und es zu einer Überdosierung kommt.
Z-Drugs werden teilweise nach dem Konsum von Stimulanzien wie Kokain oder Amphetamin eingenommen, um besser zur Ruhe zu kommen oder einschlafen zu können. Dabei können Erinnerungslücken sowie sogenannte Schlafaktivitäten auftreten. Betroffene können im Zustand zwischen Schlaf und Wachsein Handlungen ausführen, an die sie sich später nicht oder nur teilweise erinnern. Vermeide Nachdosieren und stelle sicher, dass du dich in eine sicheren Umgebung befindest.
Wenn Du oder jemand anderes nach der Einnahme von Drogen oder Alkohol dringend Hilfe benötigt, rufe unter 144 einen Notarzt. Sag den Nothelfern alles, was Du weisst.
Es könnte Leben retten.